Ökumene in der Karwoche:"Fünf Orte - ein Kreuz"

„Fünf Orte - ein Kreuz“ unter diesem Motto findet der Ökumenische Kreuzweg der evangelischen und katholischen Kirche in Düsseldorf in diesem Jahr statt. Statt eines Gebetsgangs durch die Innen- und Altstadt am Mittag des Karfreitags wird in diesem Jahr coronabedingt von Montag, 29., bis Mittwoch, 31. März, ein Kreuz durch die Stadt wandern.
Plakat
Plakat "Fünf Orte - ein Kreuz"
Datum:
27. März 2021
Von:
Georg Wiesemann

Düsseldorf. „Fünf Orte - ein Kreuz“ unter diesem Motto findet der Ökumenische Kreuzweg der evangelischen und katholischen Kirche in Düsseldorf in diesem Jahr statt. Statt eines Gebetsgangs durch die Innen- und Altstadt am Mittag des Karfreitags wird in diesem Jahr coronabedingt von Montag, 29., bis Mittwoch, 31. März, ein Kreuz durch die Stadt wandern. Organisiert haben diese Aktion Pfarrer Dirk Holthaus von der Neanderkirche, Beate Plenkers-Schneider vom katholischen Stadtdekanat und Bruder Rafael OFM von den Franziskanern. 
Das Kreuz wird an fünf Orten aufgestellt. Orte, an denen Menschen Leiderfahrungen gemacht haben, oder Orte, an denen mit Leid beladene Menschen Begleitung oder Hilfe erfahren.
„Die Aktion will in erster Linie nicht auf den Leidensweg Jesu schauen, sondern in der Haltung Jesu auf Mitmenschen hinweisen, die heute leiden und sie in den Blick und ins Gebet nehmen“, sagt Bruder Rafael OFM.
Ursprünglich hatte das Organisationsteam den Kreuzweg an den fünf Tagen der Karwoche geplant. Nach dem Hin und Her um die Osterruhe werden diese „Kreuzwegstationen“ nun an den ersten drei Tagen der Karwoche stattfinden: Am Montag, 29. März, steht das Kreuz von 15 bis 16 Uhr in Gedenken der Opfer der Corona-Pandemie auf dem Marktplatz und von 16 bis 17 Uhr an der Mühlenstraße für die Opfer von Fremdenhass und Rassismus. Um Arbeitslosigkeit geht es am Dienstag, 30. März, von 15 bis 16 Uhr vor dem Kaufhof am Wehrhahn. Von 16 bis 17 Uhr wird die Armut in Düsseldorf an der Firminusklause, Ostraße 40, thematisiert. Die Sorge um Kranke und Sterbende steht dann am Mittwoch, 31. März, von 15 bis 16 Uhr am Marien-Hospital, Rochusstraße 2, im Mittelpunkt.