Sternsinger-Firmament

Segenskarten
Segenskarten
Datum:
28. Dez. 2020

Online-Plattform lädt zum Mitmachen ein

Rund um den 6. Januar ziehen sie traditionell von Haus zu Haus, bringen den Segen und sammeln Spenden für Kinder in Not: die Sternsinger. Doch in diesem Jahr müssen die kleinen Könige zuhause bleiben. Wegen der Corona-Pandemie wird es keine Hausbesuche der Sternsinger geben – und das bundesweit. Es gibt aber viele kreative Idee, wie der Segen dennoch zu den Menschen gelangt. Eine davon ist das Düsseldorfer Sternsinger-Firmament. Die Idee dazu stammt aus der Pfarrgemeinde St. Lambertus.

„Wir nutzen die digitale Welt mit ihren Möglichkeiten und erschließen uns dadurch ganz neue Dimensionen und Reichweiten zur Verbreitung des Sternsinger-Prinzips“, sagt Initiator  Dr. Eduardo Marx. Das Sternsinger-Firmament ist nämlich eine digitale Plattform auf der viele selbstgemachte Videos von Sternsingern aller Musikrichtungen präsentiert werden. Unter www.sternsinger-firmament.de gibt es außerdem einen Direkt-Link zur Spendenseite des Kindermissionswerks. Es ist Träger der Aktion Dreikönigssingen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Kindern halt geben - in der Ukraine und weltweit“ steht.

Die Plattform lebt vom Mitmachen. Damit das Sternsinger-Firmament weithin leuchtet und viele Menschen für das Kindermissionswerk spenden, sind alle eingeladen ihr Sternsinger-Lied als Video im Querformat hochzuladen. Unterstützung in Form von Texten und Notenblättern zu klassischen Sternsinger-Texten und -Melodien gibt es dort ebenfalls. Bei der Umsetzung sind die Teilnehmer völlig frei – auch neue Stile sind willkommen. Der Hauptfokus liegt natürlich auf dem Gesang. Es können aber auch rein instrumentale Beiträge eingereicht werden. 

„Eine spannende Idee, um in diesen Zeiten mit Kontaktbeschränkungen Zeichen zu setzen. Zeichen der Hoffnung, Zeichen der Lebendigkeit der christlichen Nächstenliebe, Zeichen der musikalischen Kreativität der Menschen – und ihrer Freude. Ich wünsche mir, dass das Sternsinger-Firmament weithin leuchtet“, so Stadtdechant Pfarrer Frank Heidkamp.