Geistliches Wort: Osterzeit

Osterzeit
An einem Abend war ich mit Freundinnen unterwegs, und da war plötzlich diese extrem helle Sternschnuppe. Sie war mehrere Sekunden lang sichtbar. Wir mussten uns gegenseitig immer wieder vergewissern, was wir gesehen hatten: „Hast du das auch gesehen?!“ Aus dem Staunen sind wir kaum herausgekommen. Dann erzählten wir auch Anderen, was wir erlebt hatten.
Dass die Freunde Jesu ihn nach seinem Tod am Kreuz als Auferstandenen sahen, war sicher viel beeindruckender als die Sternschnuppe. Laut den Berichten ist Jesus seinen Jüngern „vierzig Tage hindurch erschienen“ (Apg 1,3).
Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. (Joh 20,18)
Thomas, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. (…) Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus (…), trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deine Finger hierher aus und sieh meine Hände! (Joh 20, 25-26)
Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. (LK 24,34)
Es häufen sich die Berichte und die Nachricht verbreitet sich. Später erzählen auch viele andere Menschen von einer Begegnung mit Jesus.
Für mich ist es tröstend zu wissen, dass Jesus die Initiative ergriffen hat und auf die Jünger zugegangen ist. Ein andermal sagt Jesus auch: Ich bin bei euch alle Tage (Mt 28,20). Mit dieser Zusage wünsche ich Ihnen eine gesegnete Osterzeit!
Fabiola Marton
Pastoralassistentin